Diplom-Jurist auch wieder in Niedersachsen

Der RCDS Niedersachsen freut sich über das Einlenken der Landesregierung, den Titel Diplom-Juristen in Niedersachsen wiedereinzuführen. Doch zeige das Beispiel, dass auf Rot-Grün kein Verlass in hochschulpolitischen Fragen sei. Zudem resümiert Landesvorsitzender Wärner: „Studentisches Engagement zahlt sich aus!“

Nun doch kein Alleingang. Die Landesregierung lenkt ein und führt den Titel des Diplom-Juristen in Niedersachsen wieder ein. Dies ergeben die Gespräche der Fachschaften verschiedener Universitäten mit dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur in der vergangenen Woche.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass das Ministerium hier zur Einsicht gekommen ist“, erklärt RCDS Landesvorsitzender Henrik Wärner. Damit schlägt die Regierung eine klare Rolle rückwärts. Sie wäre allerdings nicht notwendig gewesen, hätte man die Auswirkungen der Änderung des Niedersächsischen Hochschulgesetztes (NHG) gleich bedacht. Daran sehe man, wie viel Verlass bei hochschulpolitischen Fragen auf die derzeitige Landesregierung sei.

Erst auf den massiven Druck aus der Studentenschaft, wird die Änderung durch eine Gesetzesreform noch dieses Jahr zurückgenommen. So können sich alle Absolventen des Ersten Staatsexamens offiziell wieder Diplom-Jurist nennen. Die Wirkung des Protests zeige eindeutig, „Studentisches Engagement zahlt sich aus!“, resümiert Wärner abschließend.