Studentenunion in Sorge

RCDS Niedersachsen besorgt über Anschlagspläne an der Universität Göttingen

Hannover. Die Universität in Göttingen soll Ziel einer radikalislamistischen Missionierungsaktion werden. So wird versucht, die IHG (Islamische Hochschulgruppe) in Göttingen wieder zu aktivieren. Weiter wird vermutet, dass die im Februar 2017 festgenommenen Salafisten den Anschlag an der Göttinger Universität geplant hätten, um „das Wissen Ungläubiger“ (zit. Bild) auszulöschen.

Der RCDS Niedersachsen verurteilt darum die geplante Missionierungsaktion auf dem Göttinger Campus aufs Schärfste. Die Universität muss als Zentrum für Aufklärung und Wissenschaft ein neutraler und sicherer Ort sein und auch bleiben. Der Landesvorsitzende Henrik Wärner, Student an der Uni Göttingen, erklärt: „Wir sind in Sorge darüber, dass ein friedlicher Ort des freien Meinungsaustausches wie unsere Universität, Ziel eines terroristischen Anschlags werden sollte. Der Terror wird das Streben nach Wissen aber nicht in Ketten legen!“

Der kulturelle Austausch gehört zum Herzstück der Universitäten, daran dürfe sich auch nichts ändern. Eine radikale Religionsausübung – egal welcher Art – ist jedoch mit unseren demokratischen Werten nicht vereinbar und dürfe nicht toleriert werden. Bildung und Wissen sind der Grundbaustein einer rechtsstaatlichen Demokratie und die Studenten dürfen sich nicht einschüchtern lassen, sich weiter zu bilden. Dafür sorgen unsere Sicherheitsorgane mit dem rechtzeitigen und entschiedenen Einschreiten, wofür der RCDS seinen Dank ausspricht.